Die gelbe Schafgarbe im Überblick

Die gelbe Schafgarbe ist wie ihr weiß blühender Verwandter ein Korbblütler und besitzt die gleichen positiven Inhaltsstoffe. Auch die Schafgarbe mit gelber Blüte wird in Medizin und Homöopathie genutzt. Die gelbe Schafgarbe wird entsprechend ihrer leuchtend goldgelben Blüten auch als Goldgarbe teilweise auch als farnblättrige Schafgarbe bezeichnet.

Weitere bekannte Namen der gelben Schafgarbe sind hohe Garbe, hohe Schafgarbe oder Gold-Schafgarbe. Die Goldgarbe wird leicht mit der Goldquirlgarbe und anderen gelb blühenden Arten der Schafgarbe verwechselt. Ob als wilde Wiesenblume oder in einem edlen Kübel an der Haustür, die gelbe Schafgarbe leuchtet regelrecht. Das mögen auch die Insekten, die sowohl den Nektar der Schafgarbe als auch deren Duft lieben.

Besonders beliebt ist die gelbe Schafgarbe bei Schmetterlingen. Wer also Schmetterlinge in seinem Garten als Gäste begrüßen möchte, der sollte auf die gelbe Schafgarbe setzen.

Der Name ist Programm – Goldgarbe oder gelbe Garbe

Nicht umsonst wird die gelbe Schafgarbe als hohe Garbe bezeichnet, denn einige Sorten dieser Art werden bis zu 150 Zentimeter hoch. Dazu zählen zum Beispiel die Coronation Gold oder die Parkers. Diese sind wie es ebenfalls die Namen verraten, viel in englischen Gärten anzutreffen. Meist liegt die Höhe jedoch so um die 80 bis 100 Zentimeter. Die wilden Verwandten bleiben ein wenig kleiner, können jedoch immer noch eine Höhe von 120 Zentimetern erreichen. Das Laub der gelben Schafgarbe ist eher in einem gräulichen Grün gehalten und leicht gefiedert. Dieses Laub und die goldenen Blüten können genauso wie die Weiße in der Medizin oder Homöopathie genutzt werden.

Standort – Sonne und Sand

Leicht sandige und lehmhaltige Böden werden von der gelben Schafgarbe bevorzugt. Dabei mag die Pflanze einen sonnigen Standort, der nicht zu nass sein sollte. Wird die Zuchtpflanze der gelben Schafgarbe sich selbst überlassen, verwildert sie schnell und verlässt auch gern den gepflegten Garten in Richtung Freiheit. Die höheren Sorten sollen allerdings wesentlich ortstreuer sein und nicht durch den ganzen Garten wandern.

Die natürlichen Vorkommen der Goldgarbe sind der Kaukasus und der Nahe Osten. Doch das ist längst nicht mehr spürbar, denn die Gärtner setzen die robuste gelbe Schafgarbe gern in Blumen und Steinbeete. Die hohen etwas prächtigeren Sorten werden daher auch gern mit anderen Stauden und blühenden Sträuchern kombiniert. Trotz der Herkunft aus etwas wärmeren Gefilden ist die Pflanze sehr winterhart und nimmt schlechtes Wetter nicht übel.

Über die Pflege

Die gelbe Variante der Schafgarbe ist ebenso wie ihre weiße Verwandte nicht sehr pflegeintensiv. Sie lässt sich leicht durch das Teilen der Wurzelstöcke vermehren. Ebenfalls wie die weiße Schafgarbe ist das Aussäen der gelben Schafgarbe eher schwierig und nicht so Erfolg versprechend. Wird der Wurzelstock jedoch im frühen Herbst geteilt und an einen sonnigen Standort versetzt, sind im nächsten Sommer zwei kräftige Pflanzen mit reicher Blüte vorhanden. Da die Schafgarbe Trockenheit sehr gut verträgt, kann sie ruhig in einen Blumenkübel gesetzt werden, wenn ein guter Wasserablauf vorhanden ist. Sie nimmt es nicht übel, wenn das Gießen einmal vergessen wird. Nasse Füße dagegen lassen die Schafgarbe auch in der gelben Variante schnell faulen. Davon erholt sich die Pflanze nur schwer wieder.